Beiträge und Erzeugnisse aus zweiter Hand

PDF herunterladen

Claudia Heeb-Fleck

Melitta Marxer-Kaiser. Pionierin der Gleichberechtigung, politische Denkerin und Visionärin einer gerechteren Welt

Forschungsbeitrag in: Jahrbuch Historischer Verein für das Fürstentum Liechtenstein, Bd. 123, S. 179–202 | 2024

Der Beitrag beginnt mit einem ausführlichen biografischen Überblick über ihr Leben. Im zweiten Teil liegt der Fokus auf Melitta Marxers grossem Engagement für das Frauenstimmrecht und die Gleichberechtigung. Dank des Frauenarchivs Liechtenstein, das ihren Nachlass enthält, stehen hier von Melitta Marxer verfasste Texte im Zentrum.

PDF herunterladen

Patricia M. Schiess Rütimann

Keine kurzen Wege für die Gleichstellung. Die Rollen von Staatsgerichtshof und Gesetzgeber von der Einführung des Frauenstimmrechts bis heute

Forschungsbeitrag in: Liechtensteinische Juristen-Zeitung (LJZ), Heft 2, S. 72–93 | Juni 2025

Diese Publikation macht auf – nicht nur in Liechtenstein – ungelöste Fragen aufmerksam wie auf die, wer Betreuungsleistungen erbringt, wenn Frauen wie Männer berufstätig sind, oder an welchem Familien- und Partnerschaftsmodell sicher der Gesetzgeber ausrichten soll. Zudem wird darauf hingewiesen (siehe insbesondere S. 80, 87 und 90), dass es – vor allem, aber wohl nicht nur in Liechtenstein – mehr empirische Daten bräuchte, um Rechtsnormen so auszugestalten, dass sie bestehende Ungleichheiten abbauen können. Der Beitrag bringt auch Themen wie (vermeintliche) Privilegien der Frauen (Stichwörter Rentenalter und Feuerwehr) zur Sprache und weist darauf hin, dass das Gesetz nicht selten so tut, wie wenn der gleiche Einsatz von Männern und Frauen in der Kinderbetreuung und im Haushalt schon gegeben wäre und die finanziellen Verhältnisse und der Gesundheitszustand von Frau und Mann identisch wären.

PDF herunterladen

Linda Märk-Rohrer, Wilfried Marxer

Familienpolitik in Gegenwart und Zukunft. Ergebnisse einer Umfrage im Auftrag der Regierung des Fürstentums Liechtenstein

Umfrage des Liechtenstein-Instituts im Auftrag der Regierung des Fürstentums Liechtenstein | 2018

Nach der gescheiterten Volksabstimmung über die Volksinitiative zum Familienzulagengesetz vom September 2016 richtete die Regierung, das Ministerium für Gesellschaft, eine Arbeitsgruppe zur Familienpolitik ein. Diese gab den Anstoss, eine Bedarfserhebung bei den Betroffenen durchzuführen. Mit dieser Aufgabe wurde das Liechtenstein-Institut betraut.

PDF herunterladen

Linda Märk-Rohrer

Vom Mythos der Chancengleichheit. Frauen und Gleichberechtigung in Liechtenstein

Forschungsbeitrag. Arbeitspapiere Liechtenstein-Institut Nr. 59 | 2017

Immer mehr Frauen in Liechtenstein sind heute berufstätig und immer besser ausgebildet. Gleichzeitig sind die Frauenanteile im Landtag seit 2013 rückläufig. Der ausgebliebenen, aber eigentlich erwarteten Anpassung der neuen Gegebenheiten an die politische Partizipation der Frauen kann nur auf den Grund gegangen werden, indem die Phänomene Chancengleichheit und Gleichberechtigung auf gesamtgesellschaftlicher und nicht nur auf politischer Ebene untersucht werden. Eine nähere Betrachtung der Frauenerwerbstätigkeit zeigt auch für Liechtenstein Traditionalisierungseffekte im Erwerbsverlauf, geschlechtsspezifische Berufswahlen ebenso wie eine allgemeine Zweiteilung der Gesellschaft in männliche (bezahlte) und weibliche (unbezahlte) Bereiche.

PDF herunterladen

Linda Märk-Rohrer

Frauen und politische Parteien in Liechtenstein

Forschungsbeitrag. Arbeitspapiere Liechtenstein-Institut Nr. 48 | 2014

Eine Analyse der Wahlergebnisse der liechtensteinischen Landtagswahlen seit der Einführung des Frauenstimmrechtes von 1984 zeigt, dass sich die Lücke zwischen der Kandidatur von Frauen und deren tatsächlicher Wahlerfolg im Laufe der Zeit immer mehr geschlossen hat und damit die Wahlchancen der Frauen gestiegen sind. Gleich geblieben ist hingegen die Anzahl der Kandidaten. Experteninterviews sollen zeigen, warum es den liechtensteinischen Parteien nicht gelingt, mehr Frauen auf ihre Wahllisten zu bringen.

PDF herunterladen

Linda Märk-Rohrer

Sorge tragen. Care-Arbeit, Wohlfahrtsstaat und Geschlechterverhältnisse in Liechtenstein

Forschungsbeitrag. Arbeitspapiere Liechtenstein-Institut Nr. 64 | 2020

Das bürgerliche Alleinverdienerfamilienmodell ist in den letzten Jahren vielerorts abgelöst worden von einem „adult worker model“. Diese Umbrüche in der Erwerbstätigkeit von Frauen und Männern haben auch Konsequenzen für die Organisation der unbezahlten Care-Arbeit. Sie haben beispielsweise zu Lücken in der Versorgung mit Care-Arbeit geführt, die mit unterschiedlichen Strategien gefüllt werden können.

PDF herunterladen

Claudia Heeb-Fleck

Frau und Mann. Kontinuität und Wandel – Die Geschlechterrollen von Frau und Mann und ihre Auswirkungen auf Familie und Arbeitswelt

Forschungsbeitrag zur Reihe Gestern – Heute – Morgen: Perspektiven auf Liechtenstein. Vortragsreihe zum Jubiläum 300 Jahre Fürstentum Liechtenstein, hrsg. von Fabian Frommelt und Christian Frommelt, Verlag der Liechtensteinischen Akademischen Gesellschaft | 2020

„Isch es an Buab oder a Matle?“ Bis heute ist dies eine der häufigsten Fragen, die Eltern nach der Geburt eines Kindes gestellt wird. Eigentlich doch nebensächlich, könnte man meinen, zumindest in unserer heutigen, aufgeklärten Gesellschaft, die sich an den Menschenrechten und der Gleichheit orientiert. Buben und Mädchen, Männern und Frauen stehen heute alle Wege offen, so die Vision. In der Realität prägt das Geschlecht jedoch den Verlauf und die Gestaltungsmöglichkeiten eines Lebens nach wie vor entscheidend. Ein Blick in die Geschichte soll die Entwicklung aufzeigen.

PDF herunterladen

Martina Sochin D’Elia

Karriereverlauf von Frauen und Männern in Liechtenstein

Forschungsbeitrag. Beiträge Liechtenstein-Institut 32 | 2006

Der unterschiedliche Karriereverlauf von Frauen und Männern in Liechtenstein wird wird anhand einer wissenschaftlichen Untersuchung einer Realschulabschlussklasse detailliert beschrieben und mit Tabellen untermauert.

PDF herunterladen

Julia Frick

Frauengeschichte – Geschlechtergeschichte

Gastkommentar im Liechtensteinischen Volksblatt anlässlich der Artikelserie des Liechtenstein-Instituts „Geschichte – wozu?“ | 8. März 2019

Frauen- und Geschlechtergeschichte macht auf den gesellschaftlich verstellten Blick der Gesellschaft und der Geschichtsforschung auf Frauenleben- und Wirken aufmerksam und versucht hier entgegenzuwirken und Lücken zu schliessen. Frauen kommen oft zu Unrecht nicht in der Geschichte vor. Mit dieser Beitragsreihe möchte das Liechtenstein-Institut die gesellschaftliche Bedeutung der Geschichte und der Geschichtsforschung in verschiedenen Facetten beleuchten.

PDF herunterladen

Martina Sochin D’Elia

„Der Mann ist das Haupt der Familie, die Frau das Herz“. Die katholische Vorbereitung auf das Leben als Frau

Forschungsbeitrag in: Ariadne, Heft 63: Haus und Hof. Geschlechterdiskurse im „Reich der Frau“ S. 28-35 | Mai 2013

Forschungsbeitrag zur Geschlechtergeschichte mit Fokus auf den Einfluss der katholischen Kirche auf die Rolle der Frau in Liechtenstein.

PDF herunterladen

Cornelius Goop

Ungleiche Staatsangehörige

Gastbeitrag in Lie:Zeit Nr. 127, mit freundlicher Genehmigung des Liechtenstein-Instituts | 9. August 2024

Beitrag im Rahmen der Reihe «Frauen in Liechtenstein. Einblicke ins Historische Lexikon» in der Lie:Zeit. Vor 40 Jahren, im Sommer 1984, führte Liechtenstein als letztes europäisches Land das Frauenstimm- und -wahlrecht auf Landesebene ein. Diesem Anlass widmet sich eine Artikel-Serie zur Geschichte der Frauen in Liechtenstein, die sich auf die Inhalte des Historischen Lexikons des Fürstentums Liechtenstein online (eHLFL) stützt.

PDF herunterladen

Cornelius Goop

Schlusslicht Europas

Gastbeitrag in Lie:Zeit Nr. 126, mit freundlicher Genehmigung des Liechtenstein-Instituts | 14. Juni 2024

Beitrag im Rahmen der Reihe «Frauen in Liechtenstein. Einblicke ins Historische Lexikon» in der Lie:Zeit. Vor 40 Jahren, im Sommer 1984, führte Liechtenstein als letztes europäisches Land das Frauenstimm- und -wahlrecht auf Landesebene ein. Diesem Anlass widmet sich eine Artikel-Serie zur Geschichte der Frauen in Liechtenstein, die sich auf die Inhalte des Historischen Lexikons des Fürstentums Liechtenstein online (eHLFL) stützt.

PDF herunterladen

Cornelius Goop

Die sich wandelnde Rolle der Hebamme

Gastbeitrag in Lie:Zeit Nr. 125, mit freundlicher Genehmigung des Liechtenstein-Instituts | 17. Mai 2024

Beitrag im Rahmen der Reihe «Frauen in Liechtenstein. Einblicke ins Historische Lexikon» in der Lie:Zeit. Vor 40 Jahren, im Sommer 1984, führte Liechtenstein als letztes europäisches Land das Frauenstimm- und -wahlrecht auf Landesebene ein. Diesem Anlass widmet sich eine Artikel-Serie zur Geschichte der Frauen in Liechtenstein, die sich auf die Inhalte des Historischen Lexikons des Fürstentums Liechtenstein online (eHLFL) stützt.

PDF herunterladen

Cornelius Goop

Orte weiblicher Bildung in Liechtenstein

Gastbeitrag in Lie:Zeit Nr. 131, mit freundlicher Genehmigung des Liechtenstein-Instituts | 6. Dezember 2024

Beitrag im Rahmen der Reihe «Frauen in Liechtenstein. Einblicke ins Historische Lexikon» in der Lie:Zeit. Vor 40 Jahren, im Sommer 1984, führte Liechtenstein als letztes europäisches Land das Frauenstimm- und -wahlrecht auf Landesebene ein. Diesem Anlass widmet sich eine Artikel-Serie zur Geschichte der Frauen in Liechtenstein, die sich auf die Inhalte des Historischen Lexikons des Fürstentums Liechtenstein online (eHLFL) stützt.

PDF herunterladen

Cornelius Goop

Weibliche Fürstenmacht

Gastbeitrag in Lie:Zeit Nr. 128, mit freundlicher Genehmigung des Liechtenstein-Instituts | 5. September 2024

Beitrag im Rahmen der Reihe «Frauen in Liechtenstein. Einblicke ins Historische Lexikon» in der Lie:Zeit. Vor 40 Jahren, im Sommer 1984, führte Liechtenstein als letztes europäisches Land das Frauenstimm- und -wahlrecht auf Landesebene ein. Diesem Anlass widmet sich eine Artikel-Serie zur Geschichte der Frauen in Liechtenstein, die sich auf die Inhalte des Historischen Lexikons des Fürstentums Liechtenstein online (eHLFL) stützt.

PDF herunterladen

Cornelius Goop

Maria Eberle und das Ende der Hexenverfolgungen

Gastbeitrag in Lie:Zeit Nr. 124, mit freundlicher Genehmigung des Liechtenstein-Instituts | 13. April 2024

Beitrag im Rahmen der Reihe «Frauen in Liechtenstein. Einblicke ins Historische Lexikon» in der Lie:Zeit. Vor 40 Jahren, im Sommer 1984, führte Liechtenstein als letztes europäisches Land das Frauenstimm- und -wahlrecht auf Landesebene ein. Diesem Anlass widmet sich eine Artikel-Serie zur Geschichte der Frauen in Liechtenstein, die sich auf die Inhalte des Historischen Lexikons des Fürstentums Liechtenstein online (eHLFL) stützt.

PDF herunterladen

Cornelius Goop

Einflussreiche Lindauer Äbtissinnen

Gastbeitrag in Lie:Zeit Nr. 129, mit freundlicher Genehmigung des Liechtenstein-Instituts | 4.Oktober 2024

Beitrag im Rahmen der Reihe «Frauen in Liechtenstein. Einblicke ins Historische Lexikon» in der Lie:Zeit. Vor 40 Jahren, im Sommer 1984, führte Liechtenstein als letztes europäisches Land das Frauenstimm- und -wahlrecht auf Landesebene ein. Diesem Anlass widmet sich eine Artikel-Serie zur Geschichte der Frauen in Liechtenstein, die sich auf die Inhalte des Historischen Lexikons des Fürstentums Liechtenstein online (eHLFL) stützt.

PDF herunterladen

Cornelius Goop

Die Witwe als Haushaltsvorstand

Gastbeitrag in Lie:Zeit Nr. 130, mit freundlicher Genehmigung des Liechtenstein-Instituts | 7. November 2024

Beitrag im Rahmen der Reihe «Frauen in Liechtenstein. Einblicke ins Historische Lexikon» in der Lie:Zeit. Vor 40 Jahren, im Sommer 1984, führte Liechtenstein als letztes europäisches Land das Frauenstimm- und -wahlrecht auf Landesebene ein. Diesem Anlass widmet sich eine Artikel-Serie zur Geschichte der Frauen in Liechtenstein, die sich auf die Inhalte des Historischen Lexikons des Fürstentums Liechtenstein online (eHLFL) stützt.

PDF herunterladen

Chiara Jehle

Stricken und Beten im Ersten Weltkrieg.

Stricken und Beten im Ersten Weltkrieg, in: Regula Ludi, Matthias Ruoss: Freiwillig arbeiten: Geschlechtergeschichten (Æther 09), Zürich: intercom Verlag | 2023

Welche freiwilligen Hilfen leisteten Liechtensteinerinnen im Ersten Weltkrieg? Die Antwort auf diese Frage ist nicht einfach, weil unbezahlte Arbeit von Frauen keine grosse Wertschätzung erhielt und darum unsichtbar blieb. Eine Spurensuche.

PDF herunterladen

Linda Märk-Rohrer, Wilfried Marxer

Chancengleichheit

Chancengleichheit. In: Wilfried Marxer, Thomas Milic und Philippe Rochat (hg.): Das politische System Liechtensteins. Handbuch für Wissenschaft und Praxis. Baden-Baden: Nomos (Schriftenreihe des Liechtenstein-Instituts, 1) S.131-170 | 2024

Die Entwicklung der Gesetzgebung und die Unterzeichnung zahlreicher internationaler Übereinkommen haben in Liechtenstein zunehmend dem Prinzip der Chancengleichheit und der Antidiskriminierung rechtlich zum Durchbruch verholfen.
In der Realität stößt das Prinzip der Chancengleichheit jedoch für verschiedene gesellschaftliche Gruppen weiterhin an Grenzen. Dies betrifft beispielsweise die Vertretung von Frauen in Politik, Wirtschaft und Gesellschaft, die Bildungschancen von Kindern aus fremdsprachigen Herkunftsländern, die fehlende Integration von Menschen mit Behinderungen in den ersten Arbeitsmarkt oder die Ungleichbehandlung von Religionsgemeinschaften.

PDF herunterladen

Cornelius Goop

Erste Frauen in der liechtensteinischen Politik

Gastbeitrag in Lie:Zeit Nr. 122, mit freundlicher Genehmigung des Liechtenstein-Instituts | 10. Februar 2024

Beitrag im Rahmen der Reihe «Frauen in Liechtenstein. Einblicke ins Historische Lexikon» in der Lie:Zeit. Vor 40 Jahren, im Sommer 1984, führte Liechtenstein als letztes europäisches Land das Frauenstimm- und -wahlrecht auf Landesebene ein. Diesem Anlass widmet sich eine Artikel-Serie zur Geschichte der Frauen in Liechtenstein, die sich auf die Inhalte des Historischen Lexikons des Fürstentums Liechtenstein online (eHLFL) stützt.

PDF herunterladen

Cornelius Goop

Eine kurze Geschichte der Frauenerwerbsarbeit in Liechtenstein

Gastbeitrag in Lie:Zeit Nr. 123, mit freundlicher Genehmigung des Liechtenstein-Instituts | 9. März 2024

Beitrag im Rahmen der Reihe «Frauen in Liechtenstein. Einblicke ins Historische Lexikon» in der Lie:Zeit. Vor 40 Jahren, im Sommer 1984, führte Liechtenstein als letztes europäisches Land das Frauenstimm- und -wahlrecht auf Landesebene ein. Diesem Anlass widmet sich eine Artikel-Serie zur Geschichte der Frauen in Liechtenstein, die sich auf die Inhalte des Historischen Lexikons des Fürstentums Liechtenstein online (eHLFL) stützt.